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Helfer im Einsatz

THW Völklingen-Püttlingen erhält neuen Liebherr Radlader L566 2plus2 zu Erprobungszwecken

Der bisherige Radlader des Ortsverbandes vom Typ Zettlemeyer 1801 hat mittlerweile 22 Dienstjahre auf dem "Buckel". Deshalb machte man sich in letzter Zeit Gedanken über eine eventuelle Ersatzbeschaffung. Der Vorschlag des Ortsverbandes bestand darin, den Nachfolger bedarfsorientiert auszusuchen und entsprechend zu testen. Nach ausloten der Einsatzschwerpunkte und -optionen in enger Zusammenarbeit mit allen für die Gefahrenabwehr zuständigen Stellen (Feuerwehren, Rettungsdiensten) im Geschäftsführerbereich wurde für den Ortsverband zu Erprobungszwecken ein Fahrzeug der Firma Liebherr angeschafft.

Hierbei wurde bewusst ein größerer Radlader als sonst beim Technischen Hilfswerk üblich (14t Klasse) beschafft, um für mögliche Einsätze durch die an der Saar im Großraum Saarbrücken ansässige Schwerindustrie optimal gerüstet zu sein. Der Lader verfügt über eine Kipplast von 15.500 kg und einen Schaufelinhalt von 4,0m³.

Erste Praxistests des neuen Radladers fanden am vergangenen Wochenende in einer nahe gelegenen Sandgrube statt. Hierbei wurde der Lader mit einem Einsatzgewicht von 22.500 kg und einer Motorleistung von 259 PS an seine Leistungsgrenzen geführt. Durch die erfahrenen Bergungsräumgerätefahrer des Ortsverbandes konnte man das gesamte Einsatzspektrum des Radladers ausschöpfen. Das Fazit des umfangreichen Testprogrammes war durchweg positiv, ein abschließendes Urteil konnte jedoch aufgrund der vielfältigen Einsatzoptionen des Radladers noch nicht gefällt werden.

Als nächster Schritt erfolgt nun eine Anpassung des alten Anbaugerätes auf das neue Fahrzeug. Dazu konnte zur Unterstützung ein Unternehmen in Luxemburg begeistert werden, dessen Chef ehemals bei Zettelmeyer in Konz an der Planung und Konzipierung der THW-Ausführung des ZL 1801 inclusive des Anbaugerätes massgeblich beteiligt war. Diese wird in enger Zusammenarbeit mit LIEBHERR die notwendigen Umbaumassnahmen durchführen. Die Frage, ob es für dieses Gerät auch eine Dreiseiten-Kipp-Schaufel geben wird, wurde von Seiten LIEBHERR strikt verneint.

Mit der Anschaffung dieses Gerätes muss aber auch zwangsläufig eine Anpassung der Transportkomponente für diese Gerät erfolgen. Der im OV stationierte Mercedes Kipper MB-1417 ist nicht nur zum Ziehen des Gespannes zu schwach, auch die Ladefläche ist für den Inhalt der 4 m³ Schaufel zu klein. Die Aufrüstung dieser Komponente ist aber erst für Ende 2008 geplant.

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