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Renovierung unserer Bar: "Ich kann diese braunen Wände nicht mehr sehen; ich schlage vor, wir machen das mal neu !" So lautete der Vorschlag unseres Ortsbeauftragten in der letzten Ortsausschußsitzung und bekam eifrig Zustimmung von allen Seiten. Dabei bezog er sich auf unseren Gemeinschaftsraum, von uns liebvoll "Bar" genannt, der nun doch designmäßig in die Jahre gekommen war. Pünktlich zum Jahreswechsel ging es dann los. Um mehr Licht in den Raum zu lassen, wurden die alten Glasbausteine entfernt und durch zwei neue Fenster ersetzt. Dazu wurde extra ein Gerüst an der Aussenseite errichtet, um die Arbeiten zu erleichtern. Die alte Holzverkleidung wurde als Unterbau für die Rigipsplatten verwendet und komplett verkleidet. In diesem Zuge wurde auch das Sorgenkind beseitigt und generalsaniert: die Elektroverteilung. Die nach Stand 19-Steinzeit verlegte Wildwest-Verkabelung erweckte bei unserem Elektriker das kalte Grausen. Also dann, die alten Strippen raus, Verteilerdosen ersetzen, Unterverteilung erneuern und überhaupt mal eine sinnvolle Verkabelung herrichten. (Okay, im Eifer des Gefechtes geht dann auch mal ein Anschluß verloren; kann passieren). Die alten Heizkörper aus den 60er Jahren wurden durch moderne Flachheizkörper ersetzt, die Lichtband der Theke mit Riffelblech ausgelegt und die alten Leuchter durch Einbauspots ausgetauscht. Nachdem die Wände mit Rigips verkleidet, gespachtelt und geschliffen waren, wurden sie grundiert und mit Roll- und Streichputz gestrichen. Damit der Raum nicht ganzheiltich weiss erscheint, wurde noch das ganze mit einem umlaufenden blauen Streifen aufgelockert. Dann kamen die Highlights: An der Stirnwand wurde ein THW-Zahnrad angebracht, welches angestrahlt als Uhr fungiert, desweiteren ein Flachbildfernseher mit Satelittenanschluß installiert, um immer auf dem Laufenden zu sein. An dem Kamin wird noch ein halbrunder Stehtisch angebracht und auch das gesamte Mobiliar soll noch ausgetauscht werden. Alles in allem macht dieser neugestaltete Raum ganz schön was daher und es macht richtig Spaß, nach Dienstschluß sein Feierabenbier dort zu geniessen. Auf diesem Wege sei noch einmal allen Helfern gedankt, die auch außerhalb der üblichen Dienstzeiten an dieser Aktion mitgeholfen haben, um diesem Raum ein modernes und gemütliches Aussehen zu verleihen. |