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Der zuständige Förster des "Urwaldes" am Forsthaus Neuhaus bei Riegelsberg trat mit der Bitte
an den Ortsverband, zwei Bäume und einige am Wegesrand liegende Baumstämme zu Sprengen.
Der Grund, warum diese Bäume gesprengt und nicht wie üblich mit der Motorsäge gefällt
werden sollten, war folgender: Die beiden noch stehenden Bäume sollen mittels Bohrlochsprengung gesprengt werden; die am Wegesrand liegenden mit aufgesetzten Ladungen. Vorarbeiten brauchten im Großen und Ganzen nicht viele geleistet werden. An zwei Ausbildungsabenden wurden die insgesammt 20 Löcher in die beiden Bäume gebohrt. Auch zu dieser Sprengung waren zur Unterstützung unseres Sprengberechtigten Helmut Scholl Freitags wieder 6 Helfer aus dem Ortsverband Bitburg angereist,die die benötigten Sprengmaterialien (Sprengstoff / Zünder) mitbrachten. Nach dem Frühstück ging es dann los. Zuerst wurden die beiden stehenden Bäume mit Sprengstoff bestückt, alles verdämmt und dann nacheinander gesprengt. Beide Bäume fielen dann auch mehr oder weinger in die gewünschte Richtung. Die Baumstämme am Weg wurden dann anschließend mit ihren Ladungen versehen und ebenfalls gesprengt. Während der gesammten Maßnahme wurden die entsprechenden Bereiche im Wald weiträumig abgesperrt, so das zu keiner Zeit eine Gefahr für Spaziergänger bestand. Alles in allem verlief dieser Einsatz reibungslos ohne größere Zwischenfälle. Außer das der Zugführer kurz vor der letzten Sprengung mit dem MLW vom Waldweg abkam und in dem weichen Waldboden feststeckte. Doch mit vereinten Kräften und einem Abschleppseil wurde das Fahrzeug wieder auf den rechten Weg gebracht. Hier gehts zum Bericht aus dem Newsletter von saar-urwald.de... |