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Scheunenbrand Püttlingen / Römerstrasse Am 04. Dezember wurde die Feuerwehr Püttlingen gegen 3:30 zu einem Scheunenbrand alarmiert. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle stand die Scheune (Größe ca 10x15 m) im Vollbrand. Dem Einsatzleiter der Feuerwehr war sehr schnell klar, das ein rascher Löscherfolg nur durch Ausräumen der Scheune erzielt werden konnte. Daher lies er über die Berufsfeuerwehr die Räumgruppe des THW Ortsverbandes Völklingen-Püttlingen alarmieren. Um 3:57 lösten die Melder des Technischen Zuges aus. Bereits 12 Minuten später war der Zugtrupp des THW vor Ort und erörterte zusammen mit dem Einsatzleiter der Feuerwehr das weitere Vorgehen. Es wurde beschlossen, die Scheune durch die rückseitige Toröffnung zu beräumen, da an der Vorderseite die Löschfahrzeuge der Feuerwehr eingesetzt waren. Nach Eintreffen des Radladers an der Einsatzstelle und der Begutachtung der Lage durch den Fahrer wurde mit den Räumarbeiten begonnen. Diese konnten wegen der starken Rauchentwicklung von Seiten des Fahrers nur unter PA durchgeführt werden. Zunächst wurde landschaftliches Gerät geborgen, dann ging es ans Herausschaffen der Heu- und Strohballen. Erschwert wurden die Arbeiten durch die Witterung; Regen, Schnee aber auch das Löschwasser hatten den Wiesenuntergrund derart aufgeweicht, das nach kurzer Zeit ein Befahren auf dieser Seite nicht mehr möglich war. Nach Rücksprache mit dem Einsatzleiter lies dieser die Fahrzeuge vor der Halle so umsetzten, das ein Arbeitsraum für den Radlader entstand. Auf diesem festen Untergrund konnten die Räumarbeiten zügig fortgesetzt werden. In der eigentlichen Scheune war die Sicht gleich Null, so das der Radladerfahrer auf die Anweisungen per Funk zweier Kameraden angewiesen war, die an den Toren der Vorder- und Rückseite postiert waren. Diese dirigierten den Fahrer mit kurzen und genauen Anweisungen durch die Scheune. Kurz vor Ende der Räumarbeiten forderte der aufgeweichte Boden doch noch seinen Tribut. Beim Auseinanderziehen des Brandgutes sank der Radlader so tief in dem weichen Boden ein, das er sich nicht aus eigener Kraft befereien konnte. Mittels der Seilwinde des GKW 1, welcher beim Einsatz des Radladers immer mit fährt, war der Radlader schnell aus seiner misslichen Lage befreit und auf festen Boden gestellt. Damit konnten die Räumarbeiten zügig abgeschlossen werden. Gegen 10:00 Uhr war von Seiten des THW der Einsatz beendet und man fuhr zum Frühstück zur Feuerwache nach Püttlingen. Frisch gestärkt und aufgewärmt rückte die Mannschaft anschließend zur Unterkunft ein und begann mit der Reinigung und Überprüfung der eingesetzten Geräte. Dabei lag das besondere Augenmerk auf den Reifen und den Hydraulikschläuchen des Radladers, ob diese durch das Feuer Beschädigungen erlitten hatten. Gegen 15:00 war die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt. |