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Baumkronensprengung an den Felsenwegen in Saarbrücken Auf Ersuchen der Unteren Naturschutzbehörde Saarbrücken sollte im Rahmen einer Übungssprengung an einem Baum die Krone abgesprengt werden. Bei dem Objekt handelte es sich um eine Buche, die in ca. 4 m Höhe abgebrochen war und aus dieser Bruchstelle einen neuen Trieb ausgebildet hatte. Dieser neue Trieb hatte mittlerweile einen Durchmesser von ca. 36 cm und es bestand die Gefahr, das der Trieb unkontrolliert abbräche und somit eine Gefährdung für Spaziergänger darstellte. Der untere Teil sollte jedoch erhalten bleiben, da sich dort Insekten und sonstiges Kleingetier eingenistet hatten. Die besondere Lage und der Zustand des Baumes machten nach Ansicht der Unteren Naturschutzbehörde ein Entfernen mit der Motorsäge unmöglich (Gefährdung des Motorsägenführers). Ein Eingerüsten des Baumes war aufgrund der Geografie ebenfalls nicht möglich. Deshalb stellte man eine Anfrage an die Fachgruppe Sprengen des Ortsverbandes, ob eine Beseitigung des Triebes mittels Sprengtechnik möglich wäre. Nach einer Besichtigung des Objektes durch die 3 Sprengberechtigten des Ortsverbandes wurde beschlossen, den oberen Teil mittels Sprengschnur abzutrennen. Geleitet wurde die Sprengung durch den Sprengberechtigten Dominik Schmitt. Als Termin wurde der 10.12.2007 festgelegt und nachdem alle Berechnungen abgeschlossen und alle Anträge gestellt und genehmigt waren, konnte die Maßnahme planmäßig durchgeführt werden. Am Vormittag wurde die Sprengschnur vom Sprengberechtigten fachgerecht am Baum angebracht, nicht ohne vorher die Rinde zu entfernen und nach Anbringen des Zünders war dann soweit alles vorbereit. Gegen 13:30 traf der Verantwortliche der Unteren Naturschutzbehörde, Herr Büch, an der Einsatzstelle ein. Dieser hatte neben dem Bürgermeister der Stadt Saarbrücken, Kajo Breuer auch den Saarländischen Rundfunk von dieser Aktion in Kenntnis gesetzt. Da die Felsenwege ein beliebtes Naherholungsgebiet im Raum Saarbrücken sind, ließen diese es sich nicht nehmen, selbst als Zuschauer der Sprengung beizuwohnen. Das Kamerateam positionierte also ihr Equipment und nach ein paar kurzen Erklärungen und Interviews konnte man dann zur Tat schreiten. Zum letzten Mal überprüfte der Sprengberechtigte den Zündkreis und lies dann per Funk die Waldwege durch die Absperrposten sperren. Mit einem lauten, scharfen Knall explodierte die Ladung und die Baumkrone neigte sich in die gewünschte Richtung. Nach einer Begutachtung durch Dominik Schmitt konnte Entwarnung gegeben werden. Alle Zuschauer zeigten sich beeindruckt von dem Ergebnis, vorallem vor der sauberen Trennstelle am Baum. Das Team des SR bedankte sich ebenfalls und gab bekannt, das der Beitrag am gleichen Abend in den Regionalnachrichten gesendet würde. |