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Bergung eines eingebrochenen LKW "Einer meiner LKW ist in einer Einfahrt in Völklingen-Ludweiler mit den Hinterrädern eingebrochen und kommt nicht mehr frei. Könnt ihr mir da mal helfen." Diesen Anruf erhielt der Ortsbeauftragte am Donnerstag, 21.06.2007, vom Besitzer eines Getränkeverlages. Da der Donnerstag der planmäßige Dienstabend im Ortsverband ist, war binnen kürzester Zeit eine Mannschaft mit dem GKW I zur Einsatzstelle unterwegs. An der Einsatzstelle war die Polizei sowie ein Fachberater des THW, der beruflich in der Nähe war, schon zugegen. Eine Erkundung durch den Zugführer ergab, das infolge eines Wasserrohrbruches unter der Garageneinfahrt das Erdreich weggespült und der LKW wegen seines Gewichtes durch die Belagdecke aus Verbundsteinen gebrochen war. Glücklicherweise waren nur die Räder auf der linken Seite der Hinterachse eingebrochen, was die Bergungsarbeiten erheblich erleichtern würde. Der LKW wurde zunächst an der Traverse der Hebebühne mit einem Hebekissen angehoben und fachgerecht unterbaut. Damit wurde der Blick auf das Loch frei, welcher ergab, das die unterspülte Fläche etwas größer war, als man von aussen vermuten konnte. Auf die Frage des Zugführes, ob man das Wasser nicht abstellen könnte, um das Wegspülen weiteren Erdreiches zu vermeiden, hieß es von Seiten des Mitarbeiters des Wasserzweckverbandes: "Geht leider nicht, das rechte Hinterrad steht auf dem Absperrschieber !" Nach dem ein Versuch, das Fahrzeug unter der Hinterachse anzuheben fehlschlug (die Oberfläche in diesem Bereich gab weiter nach), verlegte man den Anhebepunkt wieder unter die Traverse der Hebebühne. Mittlerweile war der Besitzer des Getränkeverlages eingetroffen und in Absprache mit der Polizei wurde die linke Seite des LKW entladen, um die Bordwand zu entlasten. Danach folgte die eigentliche Bergung des LKW. Mit dem Hebekissen wurde der Lkw weiter angehoben und mit den nachgeforderten Rüsthölzern unterbaut, bis die Hiterräder annähernd die Höhe der Oberfläche erreicht hatten. Dann wurden in das Loch Kanthölzer schräg eingebracht und verkeilt, so das eine Rampe entstand. Anschließend wurde der GKW I vor den LKW postiert und dieser mit der Seilwinde gesichert. Als der Gefahrenbereich rund um das Drahtseil und den LKW von Schaulustigen geräumt war, wurde der LKW langsam auf die behelfsmäßige Rampe abgesetzt und sofort mit der Seilwinde aus dem Loch gezogen. Sichtbar erleichtert bedankten sich der Besitzer und der Fahrer des LKW bei den Helfern über die gelungene Bergung. Nun galt es noch, die Getränkekisten wieder zu verladen und das eingesetzte Gerät zu verlasten. 1,5 Stunden nach Eintreffen an der Einsatzstelle war diese Aktion erfolgreich beendet und die Mannschaft rückt wieder in den Ortsverband ein. |