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Mosel-Tour 2007: Mal feucht, mal heiss und jede Menge Spass In diesem Jahr war es also wieder mal soweit. Das Zeltlager des Ortsverbandes und der Jugendgruppe auf dem Wasserübungsplatz bei Perl/Besch an der Mosel stand auf dem Programm. Und das hatten sich alle Teinehmer nach den ereignisreichen Wochen im Mai und Juni redlich verdient. Gepackt wurde bereits dienstags, so das sich der schon traditionelle Vortrupp des Technischen Zuges am Mittwoch Morgen auf den Weg nach Besch machen konnte. Und das war wie immer ein grandioses Unterfangen.
In diesem Jahr waren wir nicht die einzigen, die zu dieser Zeit auf dem Gelände waren. Die Ortsverbände Illingen und Dillingen waren schon am Sonntag angereist und hatten sich dementsprechend eingelebt und arrangiert. So wurde für die Stromversorgung das Aggregat des OV Illingen für den gesamten Zeltplatz genutzt, so das das Aggregat von uns nur als "eiserne Reserve" dienen sollte. Aber dazu später mehr. Die Helferinnen und Helfer dieser beiden Ortsverbände staunten nicht schlecht, als der "Stoßtrupp Mosel 2007" mal kurz die kleine Zeltlagerausstattung des OV Völklingen-Püttlingen aufbauten. Das begann natürlich mit dem Aufbau des "Blauen Heinrich" und der Küche. Danach wurden die insgesamt 6 Zelte errichtet. Währenddessen kümmerten sich die beiden Elektriker des OV um die Kabelverlegung und die Verteilung des Stromes. Bis dahin nichts Ungewöhnliches für ein Zeltlager, ging es dann aber erst richtig los. Die Freiluft-Dusche mit 3 x 3 Metern aus Teilen des EGS sowie der Aufbau des Pools mit einem Fassungsvermögen von 9000 Litern versetzte die Anwesenden in Erstaunen. Und als dann am späten Abend die Dekongruppe der Feuerwehr Püttlingen mit ihrem DMF eintraf und den Pool mit warmem Wasser versorgte, war man schlichtweg sprachlos. Tja, man gönnt sich halt sonst nix. Doch vor den Spass haben die Götter ja bekanntlich den Schweiß gesetzt. Noch während des Abendessens stellte das Aggregat des OV Illingen den Dienst ein. Kurzerhand wurde das Aggregat unseres OV angeschlossen und eine "Notstromversorgung" eingerichtet. Bei der Fehlersuche stellte man schnell fest, das das vermeindliche Heizöl zu einem sehr großen Teil aus Wasser bestand. Also ran ans Werk: Tank leerpumpen, Filter und Leitungen leerlaufen lassen, alles reinigen und durchspülen, wieder zusammenbauen, richtigen Diesel tanken und starten. Und siehe da, es wurde Licht. Am Donnerstag widmete man sich dann der Bootsaustattung. Der Anleger wurde gebaut und die Boote ins Wasser gelassen. Parallel dazu errichteten die Kameraden der Feuerwehr das Duschzelt, so das ab diesem Tag auch warm geduscht werden konnte. Und da das THW ja bekanntlich eine große Familie ist, wurde den beiden anderen OV ebenfalls das Duschen angeboten, welches diese gerne annahmen. Freitags trafen dann die rund 22 Jugendlichen des OV im Zeltlager ein. Nachdem diese ihr Quartier bezogen hatten, gab es eine kurze Einweisung in das Lagerleben. Für die Helfer der Basis I ging es dann sofort los mit der Vorbereitung auf die im Oktober stattfindende Abschlußprüfung. Dabei wurden bereits behandelte Themen wiederholt, sowie umfangreichere Ausbildungsteile durchgenommen. Die Jugengruppe begann mit dem Bau eines Fass-Floßes, welches auch als Badinsel genutzt werden sollte. Abends stand dann noch eine Nachtwanderung auf dem Programm, die im Großen und Ganzen reibungslos verlief. Der Samstag Vormittag stand ganz im Zeichen der Ausbildung. Die Basis I führte ihr Programm fort, während die Jugendgruppe unter der Leitung der Kameraden der Feuerwehr eine Lehrstunde im Bereich "Arbeiten mit der Pumpe" bekam. Der Nachmittag stand dann zur freien Verfügung. Doch ganz so ruhig, wie man sich das vorgestellt hatte, verlief der Tag doch nicht. Zuerst verlor eine Bootsbesatzung ihren Aussenbordmotor, welcher von einem Stück Treibgut agberissen wurde, Gott sei Dank aber mit einer Leine am Boot gesichert war. Und zum krönenden Abschluss versuchte die zweite Besatzung, mit dem Boot die Böschung hinauf zu fahren. Bei beiden Aktionen blieb es gottlob bei Materialschäden, so das das Ganze recht glimpflich ausging. Sonntags war Abreisetag. Was macht man an so einem Tag? Man baut das ganze Geraffel wieder ab, verstaut es auf den Fahrzeugen, wundert sich, woher das ganze Material kommt und zieht nach dem Mittagessen los, Richtung Heimat. Dort angekommen, schnell das Gröbste aufräumen, ein Feierabendbier genießen und ab nach Hause.
Fazit: Also dann: Bis zur Mosel 2009 |