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Übungssprengen bei der Firma Schmeer Sand + Kies GmbH Am Samstag, den 24.11.2007, führte die Fachgruppe Sprengen auf dem neuen Übungsgelände bei der Firma "Schmeer Sand + Kies GmbH" ein Übungssprengen durch. Diese Sprengung sollte auch die "Antrittssprengung" der beiden neuen Sprengberechtigten Dietmar Sperling und Dominik Schmitt werden. Als Sprengobjekte wurden zum Einem von der Firma Schmeer Gesteinsknäpper von 2m³ bis 8 m³ und zum Anderen Baumwurzeln, welche aufgespalten werden sollten, zur Verfügung gestellt. Desweitern kamen noch zwei Betonplatten verschiedener Dicken zur Sprengung, welche mit einer aufgelegten Ladung und einer Bohrlochladung versehen wurden. Dieses ganze Vorhaben zielte darauf ab, Erfahrungswerte zu sammeln, da das Sprengen im THW in den letzten Jahren etwas vernachlässigt wurde. Gegen 10:00 Uhr begannen dann die Vorbereitungen in der Sandgrube. Mittels Kompressor und Bohrgerät wurden die Knäpper angebohrt und gemeinschaftlich die Ladungsmenge bestimmt. Die Baumwurzeln wurden von ihrem Lagerplatz mit dem BRmG zur Sprengstelle geschafft und ebenfalls mit Bohrlöchern versehen. Bei den Wurzeln sollte ein Aufspalten erreicht werden, damit sie später besser weiterverarbeitet werden können. Dabei wurde mit unterschiedlichen Ladungsmengen experimentiert. Die Betonplatten brauchten nur an der Sprengstelle abgelegt zu werden, da diese schon im Vorfeld im Ortsverband vorbereitet wurden. Nachdem alle Vorarbeiten abgeschlossen waren, ging es an das Herstellen der Ladungen und das Besetzten und Verdämmen der Bohrlöcher. Um 12:30 rückte die Mannschaft dann zum Mittagessen in die Unterkunft ein. In dieser Zeit stellten die verbliebenen Sprengberechtigten den Zündkreis her und überprüften diesen. Nachdem alles verbunden war und die Meßwerte stimmten, verlegte man noch die Zündleitung an die Zündstelle, räumte den Sprengbereich und wartete auf die Rückkehr der Mannschaft. Frisch gestärkt kehrte die Mannschaft um 13:30 zur "Baustelle" zurück. Alle Fahrzeuge wurden außerhalb des Geländes geparkt und die Absperrposten von dem verantwortlichen Sprengberechtigten eingewiesen. Um 14:00 hies es dann: "Absperrkreis steht, keiner mehr im Bereich". Das erste und das zweite Sprengsignal ertönten und mit einen lauten Knall zündeten die Ladungen. Bei der Besichtigung durch den Sprengberechtigten stellte sich jedoch heraus, das eine Ladung nicht umgesetzt hatte. Die Ursache war, das der Zünder nicht auf die angeschlossenen Sprengschnüre übertragen hatte. Also musste ein Ersatzzünder angeschlossen, der Absperrkreis aktiviert und nachgesprengt werden. Dabei konnte dann auch dieser Knäpper der Kraft des Sprengstoffes nicht widerstehen. Den Abschluß bildete dann noch eine Lockerungsprengung, bei der nach Vorgabe des Besitzers vorstehende Felsnasen angesprengt werden sollten, um einen Abbau mit dem Bagger zu vereinfachen. Auch diese Sprengung verlief ohne Zwischenfälle ganz im Sinne des Betreibers. Den Abschluß dieser Aktion bildete dann das gemeinschaftliche Saubermachen der Fahrzeuge und der eingesetzten Geräte, was nach ca. 1 Stunde erledigt war, so das man endlich zum verdienten "Feierabend-Bier" übergehen konnte. |